Zuschrift vom 12.12.2004
Ende April 2004 war es soweit: Ich habe meinen 10 Wochen jungen, schokobraunen Labbi „Diamond of Lucifer Delight“ geholt, und mir meinen größten Wunsch, endlich einen eigenen Hund zu haben, erfüllt.
Bis dato hatte ich zwar Erfahrungen mit Hunden gesammelt - aber ein Hundekind…. Mein Leben stellte sich total um.
Von Anfang an war mir klar, dass ein solcher Brocken eine super Erziehung benötigt, da sonst der Ärger mit Mitmenschen und anderen Hunden vorprogrammiert ist. So habe ich mich auf die Suche nach einer Hundeschule in München gemacht, die meinen Vorstellungen entsprach. Doch so mal eben eine passende Einrichtung zu finden, erwies sich als äußerst schwierig. In der ersten Institution waren "megamäßig" viele Welpen in der Gruppe. Trainiert wurde auf einem eingezäunten Platz, die Übungen auf „freiem Feld“ ereigneten sich auf einer kleinen stark befahrenen Straße, und dauerten pro Hund etwa 5 Minuten, wobei man mehr oder weniger sich selbst überlassen wurde. Die Stunden wurden sehr verbissen abgehalten und mit dem Kommentar, dass wir es bis zur nächsten Stunde schaffen sollten, mit unseren Welpen ohne Kommandos und Leine einen Spaziergang zu bestreiten…. Max stellte bei jedem der Besuche dort die Haare auf. Ich fühlte mich dort auch nicht wohl und als dann auch noch ein erkälteter, hustender Welpe zur Stunde zugelassen wurde und mein Hundekind zwei Tage später die gleichen Symptome zeigte, sagte ich nach der 3. Stunde die kommenden Treffen ab und widmetet mich der Genesung. Etwas gedämpft rief ich beim rassespezifischen Verein an und fragte hier nach einem Welpen- bzw. Junghundekurs an. Aufgrund der Sommerferien war hier keine Schulung geplant, wurde jedoch mit meinem 14 Wochen jungen Hund postwendend zu einem Dummy-Training eingeladen und gleichzeitig darauf hingewiesen, dass der Kursleiter am Wochenende Geburtstag habe und man sich diesbezüglich was einfallen lassen sollte... Auch dort haben wir uns nicht blicken lassen. Immer noch in Behandlung, wegen der Erkältung, hörte ich bei meiner Tierärztin ein Telefonat mit, in dem UNSERE Hundeschule genannt wurde. Völlig resigniert fragte ich nach der Adresse und rief bei Pia Manger-Gallner an. Ui - was für eine nette Stimme und wie einfühlsam, wie verständnisvoll! Mit gemischten Gefühlen sind wir dann zum Vorabtreffen. Max begrüßte Pia stürmisch! Wir wurden sehr herzlich begrüßt. (So etwas gibt’s tatsächlich!) Zu Beginn des 1. Kurses musste Max gar keine Haare mehr aufstellen und sauste stattdessen mit den anderen Junghunden umher. Ich war sehr überrascht und erleichtert, dass es auch noch „normale“ Hundebesitzer gibt, die nicht so verbissen am Lernpensum arbeiten und vorrangig den Spaß an der Freude vermitteln. Von nix kommt nix! Wenn Mensch und Hund richtig geführt werden, lernen beide spielerisch. Und genau das wird in der Hundeschule von Pia Manger-Gallner übermittelt.
Vielen lieben Dank für alles.
Herzliche Grüße von
Bea und Max
München
