Zuschrift vom 08.06.2006
Für Pia und Rudi,
Im Frühjahr 2004 mussten wir unsere Hündin Hexi im Alter von fast 11 Jahren einschläfern lassen.
1 ½ Jahre lebten wir dann ohne Hund, bis wir uns entschlossen einen Hund aus dem Tierheim zu holen.
Einen sehr freundlichen Eindruck machte ein 1 ¾ Jahre alter Flat Coated Retriever-Mix mit Namen „Rex“. Er wurde schon einmal aus dem Tierheim geholt, aber bald wieder zurückgegeben. Wir schoben dies auf sein Aussehen, weil sein weniges Fell sehr matt war und er sich sehr oft kratzte. Man vermutete im Tierheim, dass er Futtermittelallergie habe.
Wir entschieden uns, ihn mit nach Hause zu nehmen. Dies war am 29.10.2005. Freiwillig sprang er nicht ins Auto, so dass wir ihn reinheben mussten. Endlich zu Hause, gingen wir mit ihm Gassi. Er war eingeschüchtert, sehr ängstlich, knurrte Leute an und zog wie eine Lokomotive an der Leine. Sah er einen anderen Hund, war er nicht mehr zu halten. Er kannte kein „Platz“, kein „Sitz“ oder andere Kommandos. In der Wohnung verfolgte er uns auf Schritt und Tritt und ließ keine Besucher herein. So ging es ein paar Wochen. Wir waren mit unserem Latein am Ende und am verzweifeln. Weihnachten stand vor der Tür und wir erwarteten jede Menge Besuch. Wir entschieden uns für eine professionelle Hilfe.
Telefonisch nahmen wir Kontakt zu verschiedenen Hundeberatungsstellen auf. Schon am Telefon machte auf uns die Tierpsychologin Pia Manger-Gallner den kompetentesten Eindruck. Bereits hier riet sie uns, für Rex einen zu ihm passenden Namen zu suchen. Von da ab nannten wir ihn „Benji“. Während einer Einzelstunde gab sie uns wertvolle Tipps, die uns dabei halfen, die Verhaltensprobleme von Benji in den Griff zu bekommen, so dass am heiligen Abend alle Besucher von Benji eingelassen und freundlichst begrüßt wurden.
Liebe Pia, lieber Rudi, wir möchten uns recht herzlich für Euere großartige Hilfe und Eurem tollen Beistand bedanken.
Sonja, Mandi und Benji
